Organisationszertifizierung als Wettbewerbsdifferenziator

 

Die fachliche und organisatorische Zertifizierung einer Kanzlei ist heutzutage die Regel geworden. Fachlich wird nach der Zulassung zum Anwalt vor allem der Fachanwalt als die zentrale „Zertifizierung“ angesehen. Organisatorisch hat sich das ablauforientierte Qualitätsmanagement als eine angemessene Art der Unternehmenszertifizierung erwiesen, ist sie doch für eine stark „prozessorientiertes“ Unternehmen ideal, um die Abläufe zu standardisieren. Die Angebote des Qualitätsmanagements reichen von Handbüchern größerer Organisationen wie der DIRO über selbstgemachte Hefte, die selbst in kleinen Kanzleien üblich sind. Die Beschäftigung mit der eigenen Organisation ist alleine deshalb hilfreich, weil sie die Augen für die vielen Elemente öffnet, die zusammen spielen müssen, um die “Systemleistung“ der Kanzlei, also qualifizierten Rechtsrat, erbringen zu können. Qualitätsmanagement ist oftmals sogar die „Eintrittskarte“ in die unternehmerische Führung der Kanzlei. Die oftmals mit angebotener Zertifizierung durch ein der anerkannten Zertifizierungsunternehmen ist unter dem Gesichtspunkt der „Wiedervorlage“ zu sehen: Ohne die alle drei Jahre wiederkehrende Zertifizierung kann es geschehen, diesen Bereich aus den Augen zu verlieren. Die Anwaltschaft hat noch keinen Standard geschaffen, wie eine Zertifizierung der Organisation aussehen sollte; das Thema ist von zentraler Bedeutung gerade für mittlere Kanzleien, die oftmals die Konsolidierung nach starkem Wachstum nur mit Hilfe solcher Instrumente schaffen.

Datenschutz in der digitalisierten Kanzlei – Aktuelles, Ausblicke und Anwendungen

Deutscher KanzleiManagementTag 2018 (#DKMT)

13. & 14. April, Hamburg

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