Vergangene Veranstaltungen

Deutscher Kanzleimanagementtag (DKMT )

Datenschutz in der digitalisierten Kanzlei – Aktuelles, Ausblicke und Anwendungen

Datenschutz als lästiger Bremsklotz für unsere tägliche Arbeit? Mag sein, aber die Daten unserer Mandanten sind die Rohstoffe, ohne die wir unsere Arbeit nicht erbringen können. Besser somit, wir achten darauf, welche Wege diese Rohstoffe nehmen und wer dabei wann darauf zugreifen kann.

Welche Herausforderungen stehen uns ins Anbetracht der Digitalisierung der Arbeitsabläufe in unserer Kanzlei und bei der Kommunikation mit Mandanten, Gerichten und Behörden im Hinblick auf die Daten

Diese hochaktuellen Themen brechen wir auf dem #DKMT18 der AG Kanzleimanagement im DAV am 13. & 14. April 2018 in Hamburg konkret für die Inhaber von kleinen und mittleren Kanzleien herunter.

Die komplette Agenda mit allen Themen finden Sie auf unser extra dafür eingerichteten Spezialseite.

Herbsttagungen

Erfolg durch Mandantenorientierung und Ablaufsicherheit

Die Anforderungen an eine erfolgreiche Kanzlei wachsen stetig und verlangen von vielen kleinen bis mittleren Kanzleien immer weitere zeitliche Zugeständnisse, die auch das wirtschaftliche Ergebnis beeinflussen. Zudem vervielfältigen sich die Erwartungen der Mandanten an die gesamte Kanzleileistung. Dabei sind die Ressourcen vieler Kanzleien erschöpft, sodass effiziente Abläufe bei unverändert hoher Qualität der juristischen Kreativleistung gefordert sind. Zudem muss eine Ausrichtung auf die Mandanten erfolgen, ohne die Unabhängigkeit der anwaltlichen Beratung und Vertretung einzuschränken.

Die diesjährige Herbsttagung behandelt die Frage, ob mit einem Qualitätsmanagementsystem eine Erfolgsposition zur Verfügung steht, die die zeitgemäßen Anforderungen an eine moderne Kanzleiführung und die anwaltliche Leistungserbringung erfüllt. Die Inhalte berühren sowohl Aktivitäten, die nach innen gerichtet sind, um effiziente und dabei gleichzeitig ablaufsichere Geschäftsprozesse zu entwickeln, als auch die notwendige Öffnung nach außen, um die Mandanten durch eine selbstbewusste Betreuung zu binden und ihre Zahl durch Empfehlungen ständig zu vergrößern.

Die Teilnehmer sollen eine umfassende Aufklärung und Darstellung erhalten, um aus eigenem Verständnis ein QM-System bewerten zu können.

Aufgrund der einzelnen Vorträge und Aktivitäten sollen die Besucher in die Lage versetzt werden, für sich entscheiden zu können, ob ein individueller Bedarf besteht.

Weiterhin sollen konkrete eigene Ansatzpunkte für eine Anwendung in der Kanzlei definiert werden können, sodass nach der Tagung unmittelbare Handlungsalternativen entwickelt und Maßnahmen ergriffen werden können.

Zusätzlich erhalten die Teilnehmer im Rahmen der eingebetteten Workshop-Segmente durch die Referenten eine intensive Schulung zur Erarbeitung von Geschäftsprozessen und deren Dokumentation.

Tagungsinhalte:

Die Inhalte liefern fundamentale Informationen zu: Aufklärung – Anwendung – Zukunft

Aufklärung: Übersicht QM-System (Referent: Michael Germ)

  • Was genau beinhaltet ein QM-System für Anwälte?
  • Welche Vorteile und Nutzen können erreicht werden?
  • Kann auf eine Zertifizierung verzichtet werden?

Aufklärung: Mandantenorientierung (Referent: GF Bach – e-consult)

Workshop-Teil: Ermittlung von Mandantenforderungen und Maßnahmen zu deren Erfüllung

Anwendung: Praxisbericht QM in der Kanzlei (Referent: RA Jürgen Vogel - Siegburg)

  • Erfahrungsbericht RA Vogel: Einführung eines QM-Systems, Veränderungen in der Kanzlei durch das System; Dauer von der Idee bis zur Realisierung, Kosten

Anwendung: Mandantenbewertungen (Referenten: RA Michael Friedmann -Hannover u. tlw. RA Vogel)

  • Impulsvortrag RA Friedmann: Mandantenbewertungen und erfolgreiche Verwendung
  • Erfahrungsbericht RA Vogel: Anwaltsbewertung der Kanzlei Vogel & Zahn
  • Workshop-Teil: Erarbeitung von Bewertungskriterien und eines Bewertungsbogens

  ukunft: Erfolgsfaktor WM (Referent: Frank E. R. Diem Stuttgart

Juristische, strategische und wirtschaftliche Bedeutung eines QM-System in der Zukunft

Workshop-Teil: Diskussion der Thesen durch Teilnehmer und Podium.

Die digitale Revolution auf dem Anwaltsmarkt und wie man zu den Gewinnern zählt...

Zwischen Wettbewerbsdruck und technischen Innovationen ringt unser Berufsstand mit sich und anderen um die Deutungshoheit für den Beruf des Anwalts der Zukunft.

Eines steht freilich fest: Organisatorisch, im Außenauftritt und fortschreitend inhaltlich wird die Arbeit dieses Anwaltes eine digitale sein. Und das verbreitet Unsicherheit. Weniger bei den sog. „digital natives“, dafür umso mehr bei allen, die das beherzigen, was wir Anwälte am liebsten tun: Am Vertrauten festhalten.

Wir laden Sie für den 13. November zu einer vertieften Beschäftigung mit den Chancen der Digitalisierung der anwaltlichen Tätigkeit zur Herbsttagung der AG Kanzleimanagement nach Dortmund ein. Damit Sie ab dem 14. November den kommenden Herausforderungen mit Zuversicht und mit eigenem Gestaltungswillen entgegensehen können.

Das Programm:

  • Was bedeutet Digitalisierung? Warum und wie verändert sie den Anwaltsmarkt?
    RA Martin Lang, München

  • Online-Marketing – Rechtsicher im Internet auftreten
    RA Michael Rohrlich, Würselen

  • Social Media: Twitter, Blogs, Facebook, XING, LinkedIn & Co
    RA Oliver Schwartz, Rösrath

  • Kanzleiinterne Umsetzung IT-Sicherheit, Langzeitarchivierung, Elektronischer Rechtsverkehr anhand konkreter Beispiele
    RA Dr. Thomas A. Degen, Stuttgart

  • Digitalisierung und erfolgreiche Geschäftsmodelle auf dem Anwaltsmarkt – Chancen und Risiken
    RA Michael Friedmann, Hannover

  • Workshops mit den Referenten

„Das liebe Geld oder: work smart, not hard“

Die diesjährige Herbsttagung der Arbeitsgemeinschaft Kanzleimanagement am 19. September 2014 in Wiesbaden stand unter dem Motto „Das liebe Geld oder: work smart, not hard“. Die Referenten Herbert P. Schons, Michael Germ und Ilona Cosack beleuchteten das Thema unter verschiedenen Gesichtspunkten, bevor sich die Teilnehmer im abschließenden Workshop untereinander und mit den Referenten austauschen konnten.

RAuN Schons gab wertvolle Tipps zu Strategie und Taktik der Vergütungsverhandlung. Dabei wies er auf viele Fallstricke im Vergütungsmanagement hin. Insbesondere das Thema Vergütungsvereinbarung nach dem RVG machte den Teilnehmern wieder bewusst, wie viele Fehlerquellen hier lauern und wie wichtig es ist, bei Vergütungsvereinbarungen genau und konsequent zu arbeiten.

Wie immer anschaulich, greifbar und praxisnah referierte danach Michael Germ, Geschäftsführer der GermConusult aus Duisburg zur Effizienzverbesserung in der Kanzleiarbeit. Drei Herausforderungen müsse sich der Anwalt heutzutage stellen: Preis, Kosten und Qualität. Germ erklärte anhand einer Exceltabelle, wie der Kostensatz der Kanzlei und des einzelnen Mandats zu ermitteln sei. Dabei plädierte er für eine konsequente theoretische und praktische Unterscheidung zwischen der sogenannten anwaltlichen Kreativ-Tätigkeit und der unterstützenden, nicht – juristischen Tätigkeit. Dies sei die Grundlage für effizientes Arbeiten.

Ilona Cosack, Inhaberin der ABC Anwaltsberatung Cosack in Mainz, vermittelte den Teilnehmern, dass und wie sie mit ihren Mandanten über Geld reden könnten und müssten. Die Kommunikation bei Vergütungsverhandlungen wolle gut vorbereitet und geübt sein. Auch hier müsse man sich in erster Linie im Klaren sein, wieviel die Anwaltsstunde aus Sicht des Anwalts wert sei. Welche Motive habe der Mandant und welche Dienstleistungen erwarte er? Diese Punkte bestimmten u.a. den Wert der Anwaltsstunde aus Sicht des Mandanten. Cosack gelang es mit hilfreichen Praxistipps darzustellen, wie Mandanten vom Preis/Wert der anwaltlichen Leistung überzeugt werden können.

Im abschließenden Workshop mit den Referentenstellte erwies sich wieder einmal, wie sinnvoll und wertvoll der Erfahrungsaustausch unter Kollegen ist. Am Ende des Tages gingen die Teilnehmer zumindest mit dem guten Vorsatz nach Hause, schon in der anschließenden Kalenderwoche einiges zu ändern bzw. in die Wege zu leiten.

Passau, im September 2014
RA FAArbR FAErbR Solange van Rens, LL.M.

Das Programm:

  • Begrüßung
    Rechtsanwalt Ralph Binder, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Kanzleimanagement

  • Risikomanagement für Anwaltskanzleien
    Rechtsanwältin Silke Gottschalk LL.M., Luther Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, Köln – angefragt

  • Risikomanagementsysteme in der Praxis – von der Analyse bis zum „Notfallkoffer“
    Rechtsanwalt und Auditor Alexander Behrendt, Berlin/Duisburg und Rechtsanwalt Dr. Andreas R. J. Schnee-Gronauer, Osnabrück

  • Die wahren Ursachen von Burn-out
    Dr. med. Alexander Hierl oder Dr. med. Christian Burghardt, Burn-out-Diagnostik Institut, München

  • „Es sind nicht alle frei, die ihrer Ketten spotten.“ – Die neue Partnerschaftsgesellschaft mit beschränkter Berufshaftung (PartG mbB)
    Rechtsanwalt Andreas Lohbeck, CMS Hasche Sigle, Stuttgart

  • Wenn der Anwalt einen Anwalt braucht – IT-Sicherheit und Haftung in der Kanzlei
    Uwe Bogs, zertifizierter Auditor für Informations-Sicherheits-Management-Systeme, Bogs Consulting, Osnabrück

  • Workshop mit Referenten

Mehr Erfolg durch professionelle Mandantenführung

Das Programm:

  • Begrüßung und Einführung
    RA Ralph Binder, Passau

  • „Also am besten fange ich mal ganz von vorne an…“ Die Tücken des Mandantengesprächs
    Ina Pick, Universität Dortmund

  • „Wie kommen Sie zu mir?“ Die Auswahl des Anwalts
    N.N.

  • Was sieht Ihr Mandant als anwaltlichen Erfolg an? – nach 2 Jahren!
    RAin und Mediatorin Anna-Maria Rumitz, Freising

Vertiefungsworkshop/Erfahrungsaustausch:

  • Fragen und Antworten im kleinen Kreis mit den Referenten diskutieren
  • Mandantenführung leicht gemacht – 3 Erfolgshebel für die tägliche Praxis
    Ilona Cosack, ABC AnwaltsBeratung Cosack, Mainz

Mehr Ertrag. Mehr freie Zeit – Betriebwirtschaftliche Optimierung der Anwaltskanzlei

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Die ideale Sozietät IV: Führung der Anwaltskanzlei

Die Herbsttagung der ARGE Anwaltsmanagement beschäftigt sich mit der Führung der Anwaltskanzlei für eine Reihe von Kanzleitypen: große, mittlere und Einzelkanzleien.

Im einführenden Vortrag von Prof. Reihlen wird auf grundlegende Veränderungen in der Führung und Organisation professioneller Dienstleistungsunternehmen am Beispiel von Anwaltskanzleien eingegangen, die das traditionelle Modell des Treuhänders durch marktgetriebene Geschäftsmodelle ersetzt haben. Veränderungsprozesse sind - nicht nur in großen Sozietäten - unvermeidlich. Wie man die Balance zwischen allen Partnern ei-nerseits und Veränderung, angetrieben durch wenige andererseits strukturell bewältigt, zeigt der Beitrag von RA Markus Hartung. Sie werden fast nie von einer Partnerschaft als Ganzes betrieben, sondern immer von Gruppen von Partnern. Das kann Rechte und In-teressen anderer Partner oder Partnergruppen beeinträchtigen.

RA Hans Karpenstein berichtet aus einer mittelgroßen Kanzlei über Führung unter Part-nern. Sie kann nicht auf Befehl und Gehorsam beruhen, wenn es konfliktarm zugehen soll. Sein Modell der Zusammenführung von Spezialisten setzt der Qualität wegen Ar-beitsteilung und Zusammenarbeit voraus, Einzelkämpfermentalitäten stehen da im Weg. Die Wege zur Koordination (= Führung) sind Kommunikation, schriftliche Vereinbarung (Regeln), Vorbild und das Verbreiten positiven Denkens. Also ist Führung in einer part-nerschaftlich ausgerichteten Kanzlei mühsam, weil das Instrumentarium begrenzt ist.

Stefan Netzer ist Einzelanwalt und berichtet über die Herausforderungen an Führung aus seiner Sicht: Standortfrage – Wo will ich hin und bin ich hier richtig? Personal – die Visitenkarte der Kanzlei - Technik und Aktenmanagement – Wer Ordnung hält, ist zu faul zum Suchen - Zeit ist Geld – das gilt auch für den Mandanten

Der Nachmittag beginnt mit dem traditionellen Workshop, bei dem die Teilnehmer die Re-ferenten einzeln eingehend zu ihren Themen befragen können. Sodann haben wir zwei Technik-Führungsthemen vorgesehen, die beide an der Schnittstelle von Internet und Datenschutz sowie anwaltlicher Verschwiegenheit liegen: die online-Aktenverwaltung (RA Volker Andreae) und die sichere Einbindung des Anwalts ins Internet( RA Marcus Helfrich). Den Abschluss bildet eine Podiumsdiskussion mit den Referenten sowie RA Prof. Benno Heussen, der gerade ein Buch über die Führung der Anwaltskanzlei heraus-gebracht hat.

Anwaltshonorare: der richtige Preis – Preisgestaltung für anwaltliche Dienstleistungen

Die ARGE Anwaltsmanagement macht ihre diesjährige Herbsttagung nicht zu einem Gebührenseminar. Es geht vielmehr darum, die Märkte und das Potential des Anwalts richtig zu erkennen, um den Preis seiner Arbeit zu bestimmen. Wer seinen eigenen Wert nicht kennt, wird den angemessenen Preis nicht finden. Der Preis muss aber auch der Sache entsprechen. Eine stets aktive und variable Preispolitik mit gezieltem Marketing- und Werbeeffekt ist eine unternehmerische Daueraufgabe für den marktoffenen „Kaufmann Anwalt“. Nur kristallklare Information über anwaltliche Leistung und Gegenleistung des Mandanten, auf den man individuell eingehen muss, führt zu dessen innerer Zustimmung. Es referieren: RA Christoph Vaagt über die verschiedenen Möglichkeiten, Preis zu gestalten, RA Dr.iur,,Dr. rer.oec. Eberhard Fedtke über den Preis als Marketinginstrument, RA Norbert Schneider über die rechtlichen Möglichkeiten und Grenzen von Vergütungsvereinbarungen und RA Prof. Dr. Benno Heussen über den Umgang mit Preisen und Mandanten. RA Holger Strnad informiert über die Sicht der Mandate vergebenden Industrie auf Anwälte und ihre Preise, Prof. Dr. Christoph Hommerich über das Soldan-Vergütungsbarometer 2008. Eine Probe aufs Exempel können Teilnehmer sodann mit Anwaltstrainerin Johanna Busmann machen: ohne Moos nix los!

Am Vorabend findet am selben Ort, beginnend mit einem Imbiss um 17.30, ein Workshop der Firma Annotext mit dem Thema: Mandantengewinnung am Telefon und per Email statt, das für Teilnehmer der Herbsttagung kostenlos ist. Anschließend begrüßt die ARGE ihre Teilnehmer mit einem kleinen Umtrunk (gegen 20.00).

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