Die Kanzlei ist ein Informationen verarbeitendes Unternehmen.

Eine Kanzlei ist ein Unternehmen, welches Informationen verarbeitet. Daher ist EDV ein notwendiges Instrument, um die Informationsverarbeitung zu vereinfachen, standardisieren, beschleunigen, fehlerfreier und damit auch ökonomischer zu gestalten. Die Art der Information, die verarbeitet wird, ist rechtlicher Natur oder zu deren Einbringung in Abläufe und Verfahren notwendig. EDV ist daher ein notwendiger Bestandteil einer Anwaltskanzlei, egal welcher Größe.

Standardisierte Kanzleisoftware unterstützt die Informationsverarbeitung zur Erbringung der Dienstleistung, sie kann aber noch mehr: Sie unterstützt den Anwalt als Unternehmer in der Kanzleiführung, also der betriebwirtschaftlichen Betrachtung des Unternehmens Anwaltskanzlei.

Der Anwalt als Dienstleister muss das Spannungsfeld zwischen seiner Funktion als „Organ der Rechtspflege“ und des Unternehmers zum Ausgleich bringen. Seine Unabhängigkeit beruht auf seiner unternehmerischen Freiheit, die er dadurch abzusichern hat, dass er das Unternehmen Kanzlei strategisch und betriebswirtschaftlich richtig führt. Er hat als Organ der Rechtspflege darauf zu achten, seinen Rechtsrat auch frei von seinen eigenen Interessen zu erbringen. Also muss er seine eigenen betriebswirtschaftlichen Bedürfnisse dem Organ der Rechtspflege im Zweifel unterordnen.

Eine gute Kanzleisoftware unterstützt ihn darin, seine unternehmerischen Herausforderungen dabei nicht aus den Augen zu verlieren.

Datenschutz in der digitalisierten Kanzlei – Aktuelles, Ausblicke und Anwendungen

Deutscher KanzleiManagementTag 2018 (#DKMT)

13. & 14. April, Hamburg

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